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Hundefotos schießen für Anfänger

Fotografieren Sie Ihren Hund zu einem ganz besonderen Anlass oder möchten Sie einfach schöne Schnappschüsse von Ihrem besten Freund machen? Es gibt einige Tricks, mit denen Sie tolle Hundefotos machen können.

Natürlichkeit ist das A und O

Damit die Bilder natürlich wirken, sollten Sie sich zuerst entspannen und auf Ihren Hund konzentrieren. Achten Sie darauf, nicht zu viel nachzudenken und sich stattdessen auf den Moment zu konzentrieren. Nehmen Sie sich Zeit für die Fotos und versuchen Sie, Ihren Hund so zu fotografieren, wie er wirklich ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Licht. Tageslicht eignet sich am besten für natürliche Fotos. helle Sonne kann jedoch hart sein und Schattenwurf verursachen, also achten Sie darauf, dass die Sonne nicht direkt auf das Gesicht Ihres Hundes fällt. Wenn es kein Tageslicht gibt oder Sie bei Dämmerung fotografieren möchten, verwenden Sie eine Lampe oder eine andere Lichtquelle, um die Umgebung Ihres Hundes auszuleuchten.

Auf die Perspektive achten

Während es recht einfach ist, ein Foto von oben aufzunehmen, empfiehlt es sich, verschiedene Perspektiven auszuprobieren, um interessante Bilder zu erhalten. Sehen Sie sich Ihr Haustier an und überlegen Sie, woher das beste Foto kommen würde. Eine ungewöhnliche Perspektive kann den Unterschied machen und Ihrem Foto neue Tiefe verleihen. Die Nase des Hundes sollte immer scharf sein, aber es ist in Ordnung, wenn das Auge etwas unscharf erscheint. Wenn der Kopf des Hundes in der Mitte des Rahmens ist, hat dies oft den besten Effekt. Es gibt kein richtiges oder falsches – experimentieren Sie einfach mit der Kamera herum und finden Sie heraus, welche Perspektive Ihnen am besten gefällt.

Bewegung festhalten

Hunde bewegen sich oft und schnell, was für Fotos besonders schön sein kann. Wenn Sie Bewegung festhalten möchten, müssen Sie jedoch etwas langsamer auslösen als bei ruhigeren Motiven. Eine lange Belichtungszeit ermöglicht es der Kamera, Bewegungsunschärfe (oder Streiflichter) zu erzeugen – dies kann besonders schön bei Bildern von Hunden im Freien sein, die Spielzeug jagen oder mit anderen Hunden interagieren. Wenn Bewegung unscharf erscheinen soll (zum Beispiel beim Fang eines Balls), benötigen Sie eine kurze Belichtungszeit von 1/500 bis 1/1000 Sekunde. Dies ist jedoch etwas schwieriger umzusetzen als lange Belichtungszeiten und erfordert möglicherweise etwas Übung.

Fotografieren Sie Ihren Hund, ohne dass er sich bewegt

Es gibt viele Gründe, warum Sie Ihren Hund fotografieren möchten. Möglicherweise wollen Sie sich mit einem bezaubernden Schnappschuss an Ihren geliebten Begleiter erinnern, wenn er nicht mehr bei Ihnen ist. Vielleicht möchten Sie aber auch einfach ein hübsches Bild von Ihrem Haustier für die Familienfoto-Sammlung. Oder Sie haben das Talent, tolle Tierfotos zu machen und möchten sich beruflich damit betätigen.

Wenn Sie ein scharfes und klares Bild von Ihrem Hund machen möchten, ist es wichtig, dass er sich ruhig verhält. Natürlich ist es unmöglich, einem Hund zu sagen, er soll still sein und stillhalten – aber es gibt einige Tricks, mit denen man ihn dazu bringen kann.

5 Tipps, um Deinen Hund perfekt in Szene zu setzen

  • Finden Sie den richtigen Ort für das Foto: Suchen Sie sich einen Platz aus, an dem wenig Ablenkung herrscht und Ihr Hund nicht von anderen Hunden oder Menschen angezogen wird.
  • Bereiten Sie alles vor: Legen Sie alle Utensilien bereit, die Sie brauchen – Kamera, Stativ, timerremote oder Fernauslöser und natürlich Leckerlis.
  • Üben Sie vorher: Lassen Sie Ihren Hund vorher an der Kamera schnüffeln und gewöhnen Sie ihn langsam an das Gerät. Beginnen Sie mit kurzen Aufnahmen und erhöhen die Dauer der Belichtung allmählich.
  • Machen Sie es interessant: Sprechen oder singenSie leise vor sich hin, um die Aufmerksamkeit Ihres Hundes auf sich zu lenken – aber übertreiben es nicht! Zu viel Lärm kann ihn erschrecken oder abschrecken. Wenn er etwas Interessantes riecht oder hört, ist er eher bereit stillzuhalten.
  • Geschickter Einsatz von Leckerlis: Um die volle Aufmerksamkeit Ihres Hundes zu bekommen und ihn ruhig zu halten (oder ihn in die gewünschte Position zu bringen), ist der Einsatz von Leckerlis unerlässlich. Achten Sie jedoch darauf, dass der Kauknochen oder das Lieblingsspielzeug nicht zu weit entfernt ist – sonst verliert er womöglich die Geduld und lässt sich ablenken! Ein guter Trick ist es auch, den Leckerbissen direkt vor die Linse zu halten, sodass der Hund automatisch in die Kamera blickt.

Zuletzt – nehmen Sie viele Bilder: Machen Sie möglichst viele Fotos – je mehr desto besser! Nehmen Sie besonders dann Aufnahmen vom Tier, wenn es ruhig steht und den Kopf geradeaus richtet. Wenn der Ausdruck des Gesichts stimmt und der Körper entspannt ist, haben Sie mit Sicherheit schon eine ganze Reihe toller Fotos im Kasten!

Linda ist leidenschaftliche Hobbyfotografin. Ihr liebstes Motiv sind Landschaften. Besonders morgens oder abends zur goldenen und blauen Stunde ist sie gerne draußen unterwegs und hält ihren Blick auf die Welt fotografisch fest.